Geschichte Krav Maga

KRAV MAGA ist eine relativ neue, moderne und hocheffektive Art der Selbstverteidigung, die in kürzerster Zeit auch von untrainierten und Kampfsport unerfahrenen Männern und Frauen erlernt werden kann. Man lernt, statt mit komplizierten Techniken, welche erst mühsam und langwierig antrainiert werden müssen, mit instinktiven Bewegungen zu reagieren. Ursprünglich wurde es von Imi Sde-Or (Lichtenfeld) für die israelischen Grenztruppen und Spezialeinheiten entwickelt. KRAV MAGA hat zwei wesentliche Bestandteile: die Abwehr von Angriffen und dem Nahkampf. Später wurde KRAV MAGA von der Zivilbevölkerung übernommen, für welche KRAV MAGA einen effektiven Schutz bei den damals in Israel häufigen extrem gewalttätigen Auseinandersetzungen bot.

Dieses einzigartige System hat internationale Anerkennung erlangt und wird vom z.B. FBI, dem Beverly Hills Police Department, der Ilinois State Police und vielen anderen Einsatztruppen, Sicherheitsdiensten, Personenschützern und Institutionen in derganzen Welt eingesetzt.
SelbstverteidigungKRAV MAGA wurde für den Gebrauch auf der Strasse entwickelt, deswegen gibt es keinerlei Regeln und deshalb auch keine Wettkämpfe. Wenn man auf der Strasse angegriffen wird weiss man nie, mit wievielen Gegnern oder welchen Waffen man es zu tun haben wird, deswegen basiert auch das Training auf einem regelfreien System.

Wird man angegriffen, so wendet man die Techniken an, die zum Schutze des eigenen Lebens und der eigenen Gesundheit am effizientesten sind.
KRAV MAGA lehrt mit Angriffen aus allen nur denkbaren Richtungen, auch von den Seiten und von Hinten, umzugehen. Die Schüler lernen, empfindliche Stellen des Körpers des Angreifers wie die Augen, die Kehle, Genitalien oder ähnliches anzugreifen, ohne jedoch unnötige Gewalt einzusetzen oder unnötige Verletzungen zu erzeugen – schliesslich ist es genauso eine Art der Selbstverteidigung, am Ende nicht auch noch selbst vor dem Richter stehen zu müssen.
Man lernt keine starren Techniken, sondern übt instinktive und natürliche Abwehrhandlungen ein, die auch in extremen Stress- und Ausnahmesituationen leicht abgerufen werden können.

Mit den Abwehrtechniken lernen die Schüler, sich gegen feindliche Attacken zu wehren, Unfälle und Verletzungen bei sich zu vermeiden und so schnell wie möglich Kontrolle über den Gegner zu erlangen. Die Abwehrtechniken richten sich gegen eine Vielzahl von aggressiven Attacken, so wie Faustschläge, Kicks, Tritte, Würgegriffe, Umklammerungen, Haltetechniken etc. sowie gegen mehrere Angreifer und Angreifer die mit einem Messer, einer Feuerwaffe, einem Baseballschläger oder ähnlichem attackieren. Die Techniken sind in einem breit gefächerten Spektrum von Situationen und Umständen anzuwenden, sei es im Dunkeln, in Situationen mit eingeschränktem Handlungsfeld, aus einer sitzenden oder liegenden Position heraus.
Der Nahkampf ist der fortführende und fortgeschrittene Bestandteil, in welchem gelernt wird wie man den Gegner schnell und effizient unschädlich macht, und kümmert sich um spezifischere Elemente des Kampfes, so wie allgemeine Taktik in stressgeladenen Situationen, wirkungsvolle Kombinationen von Techniken, die psychologischen Aspekte und wie man sich die Umgebung zu Hilfe macht.